Diese Abhandlung umfasst die gesamte Bedeutung von Jom Kippur im Erlösungswerk Jesu, dem Zerreißen des Vorhangs, Jesus als „dem Weg“, dem Priestertum Melchisedeks (einschließlich Brot und Wein), der Kommunikation des Heiligen Geistes, der Kommunion und der Rolle des Gläubigen als Tempel. Sie erörtert, wie diese Elemente die Kommunion und den Zugang zu Gott beeinflussen, und stützt sich dabei ausschließlich auf die Heilige Schrift.
Jom Kippur, ausführlich beschrieben in Levitikus 16, Levitikus 23:26-32 und Numeri 29:7-11, ist der Versöhnungstag, der Höhepunkt des israelitischen Opfersystems, an dem die Stiftshütte und das Volk gereinigt werden, um ihre Bundesbeziehung mit Gott wiederherzustellen:
Hohepriester: Der Hohepriester (Aaron oder seine Nachfolger) betritt einmal jährlich mit Blut das Allerheiligste hinter dem Vorhang und bringt ein Sühneopfer für sich und Israel dar (Lev 16,2-6; 16,11-14). Sein Zugang ist beschränkt, und aufgrund seiner Sündhaftigkeit ist ein Sündopfer für ihn erforderlich (Lev 16,11).
Opfergaben: Für die Sünden des Priesters wird ein Stier geopfert, für die des Volkes ein Ziegenbock; das Blut wird zur Sühne auf den Gnadenstuhl gesprengt (Lev 16,11; 16,15-16).
Sündenbock: Ein zweiter Ziegenbock, nachdem der Hohepriester Israels Sünden über ihn bekannt hat, trägt diese Sünden in die Wüste und symbolisiert so deren Beseitigung (Lev 16,20-22).
Weihrauch: Der Hohepriester verbrennt Weihrauch und erzeugt so eine Wolke, die ihn im Allerheiligsten vor Gottes Herrlichkeit schützt und ihn vor dem Tod bewahrt (Lev 16,12-13). Weihrauch symbolisiert das Gebet (Psalm 141,2: „Mein Gebet soll dir wie Weihrauch gelten“).
Reinigung: Das Blut reinigt die Stiftshütte, den Altar und das Volk von der Verunreinigung durch die Sünde und stellt so sicher, dass Gottes Gegenwart erhalten bleibt (Lev 16,16-19; 16,30).
Beichte: Durch das Bekenntnis des Hohepriesters über den Sündenbock werden die Sünden Israels auf ihn übertragen (Lev 16,21).
Ruhe und Bußübung: Israel hält einen Sabbat ein, unterlässt die Arbeit und kasteit sich (wahrscheinlich durch Fasten), was Demut und Abhängigkeit von Gottes Barmherzigkeit widerspiegelt (Lev 16,29-31; Lev 23,27-32).
Versöhnung: Der mit Blut besprengte Gnadenstuhl ist der Ort, an dem Gott Israel begegnet (Lev 16,14; Exodus 25,22), aber der Zugang ist auf den Hohepriester beschränkt.
Geltungsbereich für die Gemeinschaft und Einzelpersonen: Die Sühne umfasst die Sünden der gesamten Gemeinschaft und die Sünden der einzelnen Personen (Lev 16,17; 16,30).
Wüste: Die Verbannung des Sündenbocks an einen einsamen Ort tilgt die Sünde (Lev 16,22).
Der Vorhang, der das Heilige vom Allerheiligsten trennte, symbolisierte die Grenze zwischen Gottes Heiligkeit und der menschlichen Sündhaftigkeit (Lev 16,2) und unterstrich damit den beschränkten Zugang und den zeitlich begrenzten Charakter der Rituale des Alten Bundes, die jährlich wiederholt werden mussten (Lev 16,34).
Das Neue Testament, insbesondere der Hebräerbrief, stellt Jesu Tod, Auferstehung und Himmelfahrt als die endgültige Erfüllung von Jom Kippur dar und verwandelt dessen zeitlich begrenzte, irdische Rituale in eine ewige, himmlische Realität:
Hohepriester im Orden des Melchizedek:
Jesus ist der ewige, sündenlose Hohepriester nach der Ordnung Melchisedeks (Hebräer 4,14; 5,6; 7,17; 7,24-25) und steht über dem levitischen Priestertum. Anders als Aaron, der für sich selbst Sühne leisten musste (3. Mose 16,11) und dessen Priestertum aufgrund des Todes zeitlich begrenzt war (Hebräer 7,23), „lebt Jesus ewig, um Fürbitte einzulegen“ (Hebräer 7,25). Sein Priestertum, das dem Melchisedeks gleicht (Hebräer 7,3: „ohne Anfang der Tage und ohne Ende des Lebens“), ist ewig und vollkommen (Hebräer 7,11-28).
Er geht mit seinem eigenen Blut in das himmlische Heiligtum ein, nicht in die irdische Stiftshütte (Hebräer 9,24; 9,12), und erfüllt damit die Rolle des Hohenpriesters (Lev 16,2-3).
Opfer und Sündenbock:
Jesu Tod am Kreuz ist das ultimative Sühneopfer (Hebräer 9,26: „Er ist ein für alle Mal erschienen … um durch sein Opfer die Sünde hinwegzunehmen“) und Sündenbock (1. Petrus 2,24: „Er selbst hat unsere Sünden an seinem Leib auf dem Holz getragen“; Jesaja 53,6: „Der Herr hat auf ihn gelegt die Schuld von uns allen“). Sein Blut, das außerhalb Jerusalems vergossen wurde (Johannes 19,17; Hebräer 13,12), sühnt endgültig (Hebräer 10,10) und tilgt die Sünde, anders als die jährlichen Opfergaben an Jom Kippur (3. Mose 16,15-22).
Sein Opfer ist ein „wohlriechendes Opfer“ (Epheser 5,2), analog zum angenehmen Duft des Jom Kippur (Lev 1,9).
Weihrauch als Gebet:
Jesu irdische Gebete, insbesondere sein hohepriesterliches Gebet (Johannes 17,9-20), und seine beständige Fürbitte im Himmel (Hebräer 7,25; Römer 8,34) erfüllen die Weihrauchwolke (3. Mose 16,12-13). Die Gebete der Gläubigen steigen durch ihn als Weihrauch auf (Offenbarung 5,8: „goldene Schalen voll Weihrauch, das sind die Gebete der Heiligen“; Offenbarung 8,3-4).
Psalm 141,2 verbindet das Gebet mit Weihrauch, was durch Jesu Vermittlung verstärkt wird (Johannes 16,23-24).
Reinigung:
Das Blut Jesu reinigt das himmlische Heiligtum (Hebräer 9,23-24) und das Gewissen der Gläubigen (Hebräer 9,14; 1. Johannes 1,7: „Das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde“). Dies geht über die zeitlich begrenzte Reinigung durch Jom Kippur hinaus (3. Mose 16,16-19).
Beichte und Sündenübertragung:
Jesus trägt die Sünden der Menschheit (Jesaja 53,6; 1. Petrus 2,24) und erfüllt damit die Rolle des Sündenbocks (3. Mose 16,21). Durch seine Fürsprache werden die Bekenntnisse der Gläubigen erhört (1. Johannes 1,9).
Ruhe und Leiden:
Das vollbrachte Werk Jesu bietet ewige Ruhe (Hebräer 4,9-10: „Ein Sabbatruhe für das Volk Gottes“; Matthäus 11,28: „Kommt zu mir… und ich werde euch Ruhe geben“), die die jährliche Ruhe des Jom Kippur übertrifft (Lev 16,31).
Versöhnung:
Jesu Blut ist die Sühne (Römer 3,25, verbunden mit dem Gnadenstuhl), die die Menschheit mit Gott versöhnt (Kolosser 1,20; Römer 5,10-11). Sein Werk macht die Versöhnung des Jom Kippur universell (1. Johannes 2,2).
Zugang zu Gott:
Jesus ermöglicht den direkten Zugang zur Gegenwart Gottes (Hebräer 10,19-22, „Zuversicht, durch das Blut Jesu in das Heiligtum einzutreten“), im Gegensatz zum eingeschränkten Zutritt an Jom Kippur (Lev 16,2).
Geltungsbereich für Unternehmen und Einzelpersonen:
Mit Jesu Sühne sind alle (1 Timotheus 2,5-6) und auch Einzelpersonen (Johannes 3,16) abgedeckt, wodurch der doppelte Zweck von Jom Kippur erfüllt wird (Lev 16,17).
Wildnis und Leid außerhalb des Lagers:
Die Kreuzigung Jesu „vor dem Tor“ (Hebräer 13,12; Johannes 19,17) ist eine Parallele zur Verbannung des Sündenbocks (Lev 16,22).
Das Zerreißen des Tempelvorhangs bei Jesu Tod (Matthäus 27,50-51, Markus 15,37-38, Lukas 23,45-46) ist ein göttlicher Akt, der in Hebräer 10,20 als sein Leib („durch den Vorhang, das heißt durch sein Fleisch“) bezeichnet wird:
Zugang zu Gott: Das Zerreißen des Vorhangs beseitigt die Barriere der Sünde und eröffnet einen „neuen und lebendigen Weg“ zu Gottes Gegenwart (Hebräer 10,19-20). Damit erfüllt sich die Regelung des beschränkten Zugangs an Jom Kippur, wo nur der Hohepriester hinter den Vorhang treten durfte (Lev 16,2).
Erfüllung von Hebräer 9,8: In Hebräer 9,8 heißt es: „Solange das erste Zelt noch steht, ist der Weg in das Heiligtum noch nicht geöffnet.“ Dies deutet auf die Grenzen des alten Bundes hin. Das Zerreißen des Vorhangs bedeutet das Ende dieser Beschränkungen, da Jesu Opfer das irdische Zelt überflüssig macht (Hebräer 8,13; 9,11-12).
Der Leib Jesu: Sein gebrochener Leib am Kreuz (Johannes 19,34; Hebräer 10,5-10) ist das Mittel des Zugangs, das die Trennung durch den Schleier durch einen direkten Zugang zu Gott ersetzt (Hebräer 10,22).
Göttliche Initiative: Das Zerreißen „von oben bis unten“ (Matthäus 27,51) deutet auf Gottes Handeln und nicht auf menschliche Anstrengung hin und steht im Einklang mit dem vollendeten Werk Jesu (Johannes 19,30: „Es ist vollbracht“).
Jesu Aussage „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich“ (Johannes 14,6), gesprochen zu seinen Jüngern (Johannes 14,1-5), definiert seine ausschließliche Rolle:
Der Weg: Jesus ist der einzige Weg zum Vater und erfüllt die Mittlerrolle (1 Timotheus 2,5: „Ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus“). Sein Opfer und sein Priestertum ermöglichen den Zugang und übertreffen den Hohepriester von Jom Kippur (Lev 16,2).
Die Wahrheit: Er verkörpert Gottes Offenbarung (Johannes 1,14; 17,17) und erfüllt das Gesetz (Matthäus 5,17).
Das Leben: Er schenkt ewiges Leben (Johannes 10,10; 11,25; Römer 6,23).
Verbindung zum Schleier: Der zerrissene Schleier, sein Leib (Hebräer 10,20), ist der „neue und lebendige Weg“ und steht in direkter Übereinstimmung mit dem „Weg“ in Johannes 14,6. Sein Tod öffnet den Zugang zum Vater und erfüllt damit seinen Anspruch.
Bezug zu Jom Kippur: Jesus als „der Weg“ ersetzt die zeitlich begrenzte Vermittlung des Hohepriesters durch sein ewiges Priestertum (Hebräer 7,25).
Melchizedek, der in Genesis 14,18-20 eingeführt und in Hebräer 7,1-17 erläutert wird, ist ein Vorbild für das Priestertum Jesu:
Ewiges Priestertum: Melchisedek, „ohne Vater und Mutter und ohne Geschlechtsregister, der weder Anfang seiner Tage noch Ende seines Lebens hat“ (Hebräer 7,3), gleicht Jesus, dessen Priestertum ewig währt (Hebräer 7,24).
König und Priester: Als König von Salem und Priester des Allerhöchsten Gottes (Genesis 14,18; Hebräer 7,1) vereint er Rollen, die auch Jesus erfüllte (Sacharja 6,13: „Er wird königliche Ehre tragen und auf seinem Thron sitzen und herrschen“).
Brot und Wein: Melchisedek „brachte Brot und Wein“ (1. Mose 14,18), ein priesterlicher Akt der Gemeinschaft und des Segens für Abram, der sich von den Blutopfern an Jom Kippur unterscheidet. Dies ist ein Vorbild für das Abendmahl, bei dem Jesu Leib (Brot) und Blut (Wein) den neuen Bund besiegeln (Matthäus 26,26-28; 1. Korinther 11,24-25).
Überlegenheit: Die Größe Melchisedeks, die sich in Abrahams Zehnten zeigt (Hebräer 7,4-10), macht sein Priestertum über die levitische Ordnung (Hebräer 7,11) und ist ein Vorbild für Jesu vollkommenes Priestertum (Hebräer 7,17: „Du bist Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks“).
Bezug zu Jom Kippur: Der levitische Hohepriester von Jom Kippur brachte Blut dar (Lev 16,14-15), doch das Priestertum Melchisedeks mit Brot und Wein verweist auf eine höhere Ordnung. Jesus erfüllt in der Ordnung Melchisedeks die Sühne von Jom Kippur mit seinem Blut (Hebr 9,12) und stiftet die Gemeinschaft mit Brot und Wein (1 Kor 11,24-25), wodurch sein Priestertum mit beiden Ritualen verbunden wird.
Bezug zum Abendmahl: Melchizedeks Brot und Wein (Genesis 14,18) sind ein direktes Vorbild für die Elemente des Abendmahls und unterstreichen damit Jesu Rolle als ewiger Priester, der den neuen Bund vermittelt (Hebräer 8,6).
Verbindung zu „Dem Weg“: Jesus als „der Weg“ (Johannes 14,6) verkörpert sich in seinem Melchisedek-Priestertum, durch das er sich selbst (Leib und Blut, Brot und Wein) als den Weg zum Vater anbietet (Hebräer 10,20).
Gläubige sind Tempel des Heiligen Geistes, sowohl einzeln als auch als Gemeinschaft:
1 Korinther 6,19-20: „Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes, der in euch wohnt… Ihr seid teuer erkauft worden. Verherrlicht also Gott mit eurem Leib.“
1 Korinther 3,16-17: „Ihr seid Gottes Tempel und… Gottes Geist wohnt in euch.“
Epheser 2,21-22: Die Gemeinde ist „ein heiliger Tempel… eine Wohnstätte Gottes im Geist“.
2 Korinther 6,16: „Wir sind der Tempel des lebendigen Gottes“ (vgl. Levitikus 26,12).
Bezug zu Jom Kippur:
Jom Kippur reinigte die Stiftshütte für die Gegenwart Gottes (3. Mose 16,16). Jesu Opfer reinigt die Gläubigen (Hebräer 9,14) und macht sie zu Tempeln, in denen der Heilige Geist wohnt (1. Korinther 6,19), wodurch Gottes Gegenwart unter seinem Volk erfüllt wird (2. Mose 25,22).
Verbindung zum Schleier:
Der zerrissene Vorhang (Hebräer 10,20) öffnet den Zugang und ermöglicht so das Innewohnen des Heiligen Geistes, wodurch die Gläubigen in Tempel verwandelt werden (2. Korinther 6,16).
Verbindung zu „The Way“:
Jesus als „der Weg“ (Johannes 14,6) macht die Gläubigen zu Tempeln, indem er den Weg zum Vater bereitet, durch den der Heilige Geist wohnt (Johannes 14,16-17).
Verbindung zu Melchizedek:
Das Melchisedek-Priestertum Jesu (Hebräer 7,17) reinigt die Gläubigen als Tempel durch sein Blut (Hebräer 9,14), wobei Brot und Wein beim Abendmahl an dieses Priestertum erinnern (Genesis 14,18).
Der Heilige Geist wird durch Glauben, Buße und Taufe empfangen und ermöglicht den Zugang zu Gott und die Kommunikation mit ihm:
Zugang zum Geist:
Apostelgeschichte 2,38: „Kehrt um und lasst euch taufen… und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“
Epheser 1,13-14: Gläubige werden aufgrund des Glaubens „mit dem verheißenen Heiligen Geist versiegelt“.
Galater 3,2: Der Heilige Geist wird durch „das Hören im Glauben“ empfangen.
Römer 8,9: Alle Gläubigen haben den Heiligen Geist und sind somit Tempel (1. Korinther 6,19).
Kommunikation:
Lehre: Johannes 14,26: „Er wird euch alles lehren.“
Hinweis: Johannes 16,13: „Er wird euch in die ganze Wahrheit führen.“
Fürbitte: Römer 8,26: „Der Geist tritt für uns ein.“
Träume, Visionen und Offenbarungen: Apostelgeschichte 2,17-18 (vgl. Joel 2,28-29): „Eure jungen Männer werden Visionen sehen, und eure Alten werden Träume haben.“ Beispiele hierfür sind die Vision des Petrus (Apostelgeschichte 10,9-16), die Vision des Paulus in Mazedonien (Apostelgeschichte 16,9) und die Offenbarungen des Johannes (Offenbarung 1,10-11).
Rechtmäßiger Zugang zu Gott:
Der Heilige Geist ermöglicht den Zugang zu Gott durch die Kindschaft (Römer 8,15-16: „Wir rufen: Abba, Vater!“), das Gebet (Römer 8,26) und die Anbetung (Johannes 4,23-24). Träume und Visionen vertiefen diesen Zugang, indem sie Gottes Willen offenbaren (Apostelgeschichte 10,19).
Epheser 2,18: „Durch ihn haben wir beide in einem Geist Zugang zum Vater.“
Bezug zu Jom Kippur:
Die Rituale von Jom Kippur ermöglichten nicht die Innewohnung des Heiligen Geistes (Hebräer 9,9-10). Jesu Wirken erfüllt diese Bedingung, indem es die Gegenwart des Heiligen Geistes ermöglicht (Hesekiel 36,27).
Verbindung zum Schleier:
Das Zerreißen des Schleiers (Hebräer 10,20) öffnet den Zugang (Hebräer 10,19) und beseitigt die in Hebräer 9,8 beschriebenen Hindernisse. Dadurch kann der Heilige Geist durch Glauben, Buße und Taufe in uns wohnen (Apostelgeschichte 2,38). Aus diesem Zugang entspringt die Kommunikation des Heiligen Geistes, einschließlich Träumen, Visionen und Offenbarungen.
Verbindung zu „The Way“:
Jesus als „der Weg“ (Johannes 14,6) ist der Mittler, durch den der Heilige Geist gesandt wird (Johannes 16,7) und die Gläubigen in seiner Wahrheit leitet (Johannes 16,13).
Verbindung zu Melchizedek:
Das Melchisedek-Priestertum Jesu (Hebräer 7,17) sühnt (Hebräer 9,12) und ermöglicht so das Innewohnen des Geistes, der den Willen Gottes mitteilt (Apostelgeschichte 2,17-18).
Die Taufe ist ein einmaliger Akt, der Gläubige in den neuen Bund aufnimmt:
Apostelgeschichte 2,38: „Kehrt um und lasst euch taufen… und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“
Römer 6,3-4: Verbindet sich mit dem Tod und der Auferstehung Christi.
Epheser 4,5: „Eine Taufe.“
Apostelgeschichte 19,4-6: Oft im Zusammenhang mit dem Empfang des Heiligen Geistes.
Die Taufe verbindet die Gläubigen mit Jesu Tod und dem Zerreißen des Vorhangs (Römer 6,3; Hebräer 10,20), führt sie auf den Weg (Johannes 14,6) ein und schenkt ihnen den Heiligen Geist (Apostelgeschichte 2,38), der mit ihnen spricht (Apostelgeschichte 2,17-18). Das Wirken des Heiligen Geistes setzt sich nach der Taufe fort (Galater 5,16).
Bezug zu Jom Kippur:
Die Taufe erfüllt die Reinigungsriten des Jom Kippur (Lev 16,30) durch die Vereinigung mit dem Opfer Jesu (Röm 6,3-4).
Verbindung zu Melchizedek:
Die Taufe spiegelt den Eintritt in den neuen Bund wider, der durch das Melchisedek-Priestertum Jesu vermittelt wird (Hebräer 8,6), symbolisiert durch Brot und Wein beim Abendmahl (Genesis 14,18).
Das von Jesus eingesetzte Abendmahl (Matthäus 26,26-28; 1. Korinther 11,23-25) gedenkt seines Leibes und Blutes:
Brot: „Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird“ (1. Korinther 11,24), der zerrissene Vorhang (Hebräer 10,20).
Kelch: „Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut“ (1 Korinther 11,25), der den Gnadenstuhl erfüllt (Römer 3,25).
Zweck: Erinnert sich an den Tod Jesu (1 Korinther 11,24-25), verkündet ihn (1 Korinther 11,26), fördert die Einheit (1 Korinther 10,16-17) und fordert Selbstprüfung (1 Korinther 11,28).
Bezug zu Jom Kippur:
Das Abendmahl feiert die Erfüllung der Jom-Kippur-Opfer (Hebräer 9,12), Jesu Rolle als Sündenbock (1. Petrus 2,24) und seines Gnadenstuhls (Römer 3,25). Die Gebete während des Abendmahls steigen wie Weihrauch auf (Offenbarung 8,3-4) und erfüllen damit Levitikus 16,12-13.
Verbindung zum Schleier:
Das Brot symbolisiert den Leib Jesu, den zerrissenen Vorhang (1 Korinther 11,24; Hebräer 10,20), der den Zugang öffnet (Hebräer 10,19).
Verbindung zu „The Way“:
Das Abendmahl verkündet Jesus als „den Weg“ (Johannes 14,6), den Pfad zum Vater durch sein Opfer (1. Korinther 11,26).
Verbindung zu Melchizedek:
Das Brot und der Wein Melchizedeks (Genesis 14,18) sind ein Vorbild für die Elemente des Abendmahls (Matthäus 26,26-28) und stellen eine Verbindung zwischen Jesu Melchizedek-Priestertum (Hebräer 7,17) und dem neuen Bund (1. Korinther 11,25) her.
Verbindung zum Geist:
Das Abendmahl erneuert das Bewusstsein der Gläubigen als Tempel (1 Korinther 6,19), in dem der Heilige Geist mit ihnen kommuniziert (Apostelgeschichte 2,17-18), aber es verleiht nicht den Heiligen Geist, der durch Glauben, Buße und Taufe kommt (Apostelgeschichte 2,38).
Die Feier der Erfüllung von Jom Kippur durch das Abendmahl integriert alle Themen:
Vorbereitung:
Schriftlesung:
Levitikus 16: Die Rituale von Jom Kippur.
Genesis 14:18-20: Melchizedeks Brot und Wein.
Matthäus 27,50-51: Der Vorhang zerreißt.
Hebräer 7,1-17: Das Priestertum Melchizedeks.
Hebräer 9,1-14; 9,8: Die Grenzen des alten Bundes.
Hebräer 10,19-22: Der zerrissene Vorhang und der Zugang.
Johannes 14,6: Jesus als „der Weg“.
Apostelgeschichte 2,17-18: Die Kommunikation des Geistes.
Matthäus 26,26-28, 1. Korinther 11,23-25: Einsetzung des Abendmahls.
Gebet als Weihrauch:
Sprecht Dankgebete, Bußgebete und Fürbittgebete (Offenbarung 5,8; 8,3-4), die an den Weihrauch von Jom Kippur erinnern (3. Mose 16,12-13). Sucht die Führung des Heiligen Geistes, auch durch Träume, Visionen und Offenbarungen (Apostelgeschichte 2,17-18; Johannes 16,13).
Teilnahme am Abendmahl:
Brot: Esst und gedenkt dabei Jesu Leib, des zerrissenen Vorhangs (1. Korinther 11,24; Hebräer 10,20), des Weges (Johannes 14,6) und des Brotes Melchisedeks (1. Mose 14,18). Dankt ihm dafür, dass er die Sünden auf sich genommen hat (1. Petrus 2,24).
Kelch: Trinkt und feiert sein Blut, den neuen Bund (1. Korinther 11,25; Römer 3,25) und den Wein Melchizedeks (1. Mose 14,18). Preist ihn für die ewige Erlösung (Hebräer 9,12).
Meditiere darüber, ein Tempel zu sein (1. Korinther 6,19), gereinigt durch sein Opfer (Hebräer 9,14).
Proklamation:
Verkündet den Tod Jesu (1 Korinther 11,26), den zerrissenen Vorhang, sein Melchisedek-Priestertum (Hebräer 7,17) und seine Rolle als „der Weg“ (Johannes 14,6), der die Sühne von Jom Kippur erfüllt (Hebräer 10,10).
Evangeliumsruf:
Teilen Sie die Bibelstellen Apostelgeschichte 2,38, Johannes 14,6 und Römer 10,9, in denen Ungläubige zu Glauben, Buße und Taufe eingeladen werden, um den Heiligen Geist zu empfangen (Apostelgeschichte 2,38) und „den Weg“ zu beschreiten (Johannes 14,6).
Gemeinschaft und Gottesdienst:
Teilt das Abendmahl mit anderen Gläubigen und betont dabei die Einheit als Leib Christi (1. Korinther 10,17; Epheser 2,21-22). Singt Loblieder oder lest Psalm 22, Jesaja 53 oder Psalm 141,2, um eine Verbindung zu den Themen von Jom Kippur herzustellen.
Verpflichtung zur Heiligkeit:
Als Tempel (1 Korinther 6,19) verpflichten sie sich, Gott zu verherrlichen (1 Korinther 6,20), indem sie ihr Leben als „lebendiges Opfer“ (Römer 12,1) darbringen, geleitet vom Geist (Römer 8,14), einschließlich seiner Kommunikation (Apostelgeschichte 2,17-18).
Verbindung zu Melchizedek:
Brot und Wein beim Abendmahl erinnern an Melchizedeks Opfer (Genesis 14,18) und bekräftigen Jesu Priestertum (Hebräer 7,17) und den neuen Bund (1. Korinther 11,25).
Das Zerreißen des Vorhangs, als Jesu Leib (Hebräer 10,20) die Gemeinschaft und den Zugang zu Gott im Rahmen der Feierlichkeiten von Jom Kippur beeinflusst:
Hohepriester und Melchizedek-Priestertum:
Jom Kippur: Der Hohepriester ging hinter den Vorhang (Lev 16,2).
Zerreißen des Schleiers: Jesu Tod zerreißt den Schleier (Hebräer 10,20), und seine Himmelfahrt führt ihn als Melchisedek-Priester (Hebräer 7,17) in den Himmel (Hebräer 9,24).
Bedeutung: Das Abendmahl feiert seinen Leib, den zerrissenen Vorhang (1 Korinther 11,24) und sein ewiges Priestertum, das Zugang gewährt (Hebräer 7,25).
Opfer/Sündenbock:
Jom Kippur: Blutssühne für eine vorübergehende Zeit (Lev 16,15-22).
Das Zerreißen des Schleiers: Jesu Leib sühnt für immer (Hebräer 10,20; 9,26).
Wirkung: Brot und Kelch des Abendmahls verkünden dieses Opfer (1 Korinther 11,24-26).
Weihrauch als Gebet:
Jom Kippur: Weihrauch schützte den Priester (Lev 16:12-13).
Das Zerreißen des Schleiers: Die Gebete der Gläubigen steigen durch Jesus empor (Hebräer 10,22; Offenbarung 8,3-4).
Wirkung: Die Kommunion beinhaltet Gebete als Weihrauch (Psalm 141,2), was den Zugang widerspiegelt.
Der Gläubige als Tempel:
Jom Kippur: Die Stiftshütte war Gottes Wohnstätte (Lev 16,16).
Das Zerreißen des Schleiers: Jesu Opfer macht die Gläubigen zu Tempeln (1 Korinther 6,19; Hebräer 9,14).
Wirkung: Das Abendmahl stärkt diese Identität (1 Korinther 10,16).
Zugang zum Heiligen Geist:
Jom Kippur: Kein Geist wohnt in uns (Hebräer 9,9-10).
Das Zerreißen des Vorhangs: Jesu Tod, Teil seines Erlösungswerkes, ermöglicht durch Glauben, Buße und Taufe das Innewohnen des Heiligen Geistes (Apg 2,38; Eph 1,13). Der Heilige Geist kommuniziert, unter anderem durch Träume, Visionen und Offenbarungen (Apg 2,17-18).
Wirkung: Das Abendmahl erneuert das Bewusstsein für den Zugang zu den Tempeln (1 Korinther 6,19), aber der Heilige Geist wird durch Glauben, Buße und Taufe empfangen, nicht allein durch das Abendmahl oder das Zerreißen des Vorhangs (Galater 3,2).
Reinigung und Versöhnung:
Jom Kippur: Das Blut wird vorübergehend gereinigt (Lev 16,30).
Das Zerreißen des Schleiers: Jesu Blut reinigt für die Ewigkeit (Hebräer 9,14; Römer 5,10).
Bedeutung: Der Kelch des Abendmahls feiert dies (1 Korinther 10,16).
Ruhe und Heiligkeit:
Jom Kippur: Israel ruhte (Lev 16,29).
Das Zerreißen des Schleiers: Jesus bietet Ruhe an (Hebräer 4,9-10) und ruft zur Heiligkeit auf (Hebräer 10,22).
Auswirkung: Das Abendmahl erfordert Selbstprüfung (1 Korinther 11,28).
Verbindung zu „The Way“:
Der zerrissene Vorhang ist der „neue und lebendige Weg“ (Hebräer 10,20), Jesus selbst (Johannes 14,6), der Weg zum Vater.
Verbindung zu Melchizedek:
Der zerrissene Vorhang, der den Leib Jesu symbolisiert, steht in Einklang mit seinem Melchisedek-Priestertum (Hebräer 7,17), das durch Brot und Wein beim Abendmahl symbolisiert wird (Genesis 14,18).
Das Zerreißen des Vorhangs (Hebräer 10,20), Jesus als „der Weg“ (Johannes 14,6) und sein Melchisedek-Priestertum (Hebräer 7,17) erfüllen Jom Kippur (Levitikus 16, Hebräer 9,8):
Jesus als „Der Weg“: Der einzige Weg zum Vater, verkörpert in seinem zerrissenen Leib (Johannes 14,6; Hebräer 10,20) und seinem ewigen Priestertum (Hebräer 7,25).
Das Priestertum Melchizedeks: Es ist ein Vorbild für Jesu Priestertum und das Abendmahl mit Brot und Wein (Genesis 14,18; Hebräer 7,3) und übertrifft die levitische Ordnung des Jom Kippur (Hebräer 7,11).
Das Zerreißen des Schleiers: Es öffnet den Zugang zu Gott (Hebräer 10,19) und erfüllt damit das Verbot des Zutritts an Jom Kippur (Lev 16,2).
Kommunikation des Heiligen Geistes: Ermöglicht durch Glauben, Buße und Taufe (Apg 2,38), einschließlich Träumen, Visionen und Offenbarungen (Apg 2,17-18), die den Weg weisen (Joh 16,13).
Der richtige Zugang zu Gott: Durch „den Weg“ (Epheser 2,18; Hebräer 10,22), ermöglicht durch den Heiligen Geist (Römer 8,15).
Taufe: Eine einmalige Einweihung in „den Weg“ (Römer 6,3-4; Epheser 4,5), die den Heiligen Geist verleiht (Apostelgeschichte 2,38).
Abendmahl: Es feiert den zerrissenen Vorhang, „den Weg“ und die Elemente Melchisedeks (1 Korinther 11,24-26; Genesis 14,18) und erneuert den Zugang zu den Tempeln (1 Korinther 6,19).
Weihrauch als Gebet: Der Heilige Geist verleiht Gebeten Kraft (Römer 8,26) und erfüllt damit die Bedeutung des Weihrauchs am Jom Kippur (Offenbarung 8,3-4).
Der Gläubige als Tempel: Jesu Opfer macht die Gläubigen zu Tempeln (1. Korinther 6,19), in denen der Heilige Geist wohnt (Epheser 2,22).
Wesentliche Unterschiede zu Jom Kippur:
Zugang: Universell (Hebräer 10,19) vs. beschränkt (Lev 16,2).
Dauerhaftigkeit: Ewig (Hebräer 10,10) vs. jährlich (Lev 16,34).
Ort: Gläubige als Tempel (1 Korinther 6,19) vs. physisches Heiligtum.
Geltungsbereich: Universell (1 Johannes 2,2) vs. Israelspezifisch.
13. Schlussfolgerung
Jesus als „der Weg“ (Johannes 14,6), sein Melchisedek-Priestertum (Hebräer 7,17) und das Zerreißen des Vorhangs (Hebräer 10,20) erfüllen Jom Kippur (3. Mose 16), indem sie den ewigen Zugang zu Gottes Gegenwart öffnen (Hebräer 10,19). Melchisedeks Brot und Wein (1. Mose 14,18) deuten auf das Abendmahl hin, das Jesu Leib und Blut (1. Korinther 11,24-25) als Weg zum Vater feiert. Der Heilige Geist, empfangen durch Glauben, Buße und Taufe (Apostelgeschichte 2,38), spricht durch Träume, Visionen und Offenbarungen (Apostelgeschichte 2,17-18), leitet die Gläubigen auf dem „Weg“ (Johannes 16,13) und sichert ihnen den rechten Zugang (Epheser 2,18). Die Taufe leitet diesen Weg ein (Römer 6,3-4), während das Abendmahl ihn verkündet (1. Korinther 11,26) und die Gläubigen als Tempel erneuert (1. Korinther 6,19). Die Feier von Jom Kippur mit dem Abendmahl vereint diese Wahrheiten und lädt alle ein, „diesen Weg“ durch den Glauben zu gehen.